Der Flaschenteufel ist eine mundgeblasene, bunte, hohle Figur mit einer Kapillaröffnung am Schwanzende. Damit er tanzen kann, wird der Flaschenteufel in ein randvoll mit Wasser gefülltes Reagenzglas gesteckt, welches mit einer Gummikappe luftdicht verschlossen wird.
Gebrauchsanweisung:
Beachten Sie:
Der Flaschenteufel ist eine mundgeblasene hohle Figur mit einer Kapillaröffnung am Schwanzende. Deshalb ist er fragil. Seien Sie entsprechend vorsichtig.
Tipp:
Sollte sich nach längerem Einsatz der Körper des Flaschenteufels mit Wasser gefüllt und er dadurch seine tanzenden Eigenschaften verloren haben, legen Sie den Flaschenteufel für 1,5 min. in die Mikrowelle bei höchster Leistungsstufe. Das Wasser wird dabei durch die Kapillaröffnung verdampft.
Die Idee des Flaschenteufels wird dem französischen Philosophen René Descartes zugeschrieben, der sich auch Renatus Cartesius nannte, weshalb der Flaschenteufel auch unter dem Namen Cartesischer Taucher bekannt ist.
Tatsächlich erstmals beschrieben und erfunden hat den Flaschenteufel Raffaello Magiotti im Jahr 1648.
Einer plausiblen Deutung zufolge haben die Taucher die Form eines Teufels, weil im 16. Jahrhundert die kritische Vernunft des Menschen über den Glauben an überlieferte Vorstellungen gesetzt wurde und mit dem Flaschenteufel die kirchlichen Autoritäten herausgefordert wurden.
Weitere Bezeichnungen für den Flaschenteufel sind Wasserkobold, kartesischer Taucher, kartesianischer Tanzteufel, Wasserteufel oder Drehteufel.